Eindruck von Google Chrome

Google hat mich mit Chrome mal wieder kalt erwischt. Nachdem ich vor nicht all zu langer Zeit zum ersten mal die Ankündigung dazu hörte rechnete ich, wie das so oft mit Ankündigungen ist, das man irgendwann nächsten Winter mit einer Beta rechnen könnte. Aber nun? Schon ist er da der neue Google Browser. Man kann wohl schon jetzt sagen das er zu einem der meist benutzen Browser überhaupt aufsteigen wird, also wie ist die Beta?

Was mir als erstes aufgefallen ist. Der Browser ist blau, ziemlich blau. Über Design lässt sich ja bekanntlich streiten. Ich finde es erträglich, aber ein passender Skin – ich kann mir diesen Browser gut in Schwarz vorstellen (hei, das ging aber schnell 😉 klick) – würde doch schon einiges hermachen. Sieht man mal von der Farbe ab, hat man durch das Weglassen einer Menü-Zeile viel Platz für seine Webseiten. Jedoch sind die Buttons und die Navigationszeile an sich dicker als nötig.

Was mir gefällt ist das „Herausziehen“ von Tabs die danach eigene Fenster bilden.

Chrome Tab dragging

Chrome Tab dragging


Es passt auch wunderbar zu dem Konzept der in sich abgeschlossenen Tabs die durch eigene Prozesse repräsentiert werden. Konsequenterweise hat Google auch eine Art Taskmanager integriert mit dem sich der Zustand der Tabs überwachen lässt. Das funktioniert schon ganz gut, wenn ich auch eine Anzeige für den Upload vermisse.

Chrome Taskmanager

Chrome Taskmanager


Auch für Webdeveloper gibt es Futter inklusive. Ein Sourcecodebrowser welcher beim Mouseover über einen Tag das entsprechende Element highlighted, sehr hübsch. Javascriptdebugger ist auch an Bord.

Mein Lieblingsfeature ist jedoch das „Ikognito-Fenster“, für Tabs innerhalb dieses Fensters schreibt der Browser nichts auf die Festplatte und „vergisst“ alles nach dem Schließen des Fensters.

Was mir extrem fehlt ist der Support für Plugins. Der wird aber wohl schon bald kommen 😉 Ohne „NoScript“, „Adblock“ und einen Cookie-Manager fühl ich mich so ungeschützt beim surfen.

Auch finde ich die Einstellungsmöglichkeiten in den Menüs ziemlich karg. Für einen normalen Benutzer mag das ein Feature sein, für mich eine Einschränkung.

Alles in allem: Bis jetzt ist mir der Browser nicht abgestürzt, ich hatte keine groben Anzeigefehler und der Browser fühlt sich ausreichend schnell an. Das ist schon einmal deutlich mehr als die „Safari für Windows Beta“ damals. . .

Und das solls schon gewesen sein. Ich muss weiter ausprobieren 🙂 Wer mehr wissen will kann sich ja mal einen ausführlicheren Test bei golem durchlesen.

Ps: https mit selbst/falsch signierten Zertifikaten geht mit einem Klick über einen Knallroten Warnbildschirm. Auch wenn es richtig ist wie es Firefox macht ist es äußerst ärgerlich wenn man öfter selbst signierte Seiten besucht.

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