Abu Dhabis Weg zum Ausstieg aus der Monostruktur

Gerade eben erschien ein Artikel auf tagesschau.de zum möglichen Einstieg eines staatlichen Investmentfonds bei Opel.

Der Artikel dürfte Hoffnungen bei den Opel-Mitarbeitern wecken, doch ich bin wieder einmal skeptisch:

Die Schnäppchen-Jäger vom Golf erweisen sich dabei nicht als Heuschrecken, die auf schnellen Gewinn aus sind. Sie wollen weltweit und langfristig investieren, um damit auf Sicht ihre Abhängigkeit vom zu Ende gehenden Öl zu verringern.

Das hört sich ja logisch an. Abu Dhabi wurde reich durch Öl und will nun das erwirtschaftete Geld investieren, um bei zu Ende gehenden Erdölressourcen nicht dumm dazustehen.

Weiter heißt es im Artikel:

Erneuerbare Energien statt Öl – das ist für Abu Dhabi die Zukunft hinter solchen Investitionen.

Hier sehe ich mögliche Interessenskonflikte.
Momentan verdient Abu Dhbi noch genug Geld mit Erdöl. Daher glaube ich, dass die Einführung sparsamer Modelle, oder alternativer Energien, zunächst nicht unbedingt das Ziel des Investors ist. Vielmehr glaube ich, dass zwar in diese Richtung entwickelt wird, jedoch diese Entwicklungen solange noch Erdöl vorhanden ist entweder nie den Markt erreichen, oder nur als Antwort auf den Vorstoß eines anderen Automobilherstellers das Licht der Welt erblicken.

Das Ganze ist eigentlich ne gute Grundlage für eine Verschwörungstheorie…

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