SATA-Festplatten nachträglich per AHCI ansteuern

Als ich auf meinem HTPC Windows XP installiert habe, war ich zu faul mir mit nLite eine Installations-CD zu backen, die einen Treiber für meinen SATA-Chipsatz enthält. So habe ich die Funktionen meines Motherboards (GA-MA78GM-S2H) ausgeschöpft und die SATA-Anschlüsse im BIOS als IDE gemapped. Dadurch lässt sich Windows XP wunderbar installieren. Allerdings mit einem kleinen Haken…

Windows bleibt so der SATA-Chipsatz verborgen. Man kann den passenden Treiber nicht korrekt installieren, was dazu führt, dass Windows nicht startet, wenn man im BIOS die SATA-Anschlüsse wieder von IDE auf AHCI umstellt. SATA-Features wie NCQ kann man dadurch nicht nutzen.

Nun gibt es bei meinem Motherboard einen kleinen Trick, welcher auch auf allen anderen AMD Boards mit SB700 Southbridge funktionieren sollte (möglicherweiße auch bei SB600). Von den 6 SATA-Anschlüssen (5 Onboard, 1 eSATA; gezählt von 0-5) kann man die Anschlüsse 4 und 5 in einen von den Anschlüssen 0-3 getrennten Modus schalten. Diese Möglichkeit habe ich nun ausgenutzt:

  1. Systemfestplatte an Port 4 anschließen (dazu am Besten in das Handbuch schauen)
  2. Im BIOS unter „Integrated Periphals“ die Option „OnChip SATA Type“ auf AHCI stellen
  3. Die Option „OnChip SATA Port4/5 Type“ auf IDE stellen
  4. Windows booten, der SATA-Controller sollte nun erkannt werden
  5. Nun kann man den passenden Treiber installieren
  6. Bei einem Neustart im BIOS die Option „OnChip SATA Port4/5“ auf „As SATA Type“ stellen

Windows sollte nun richtig starten…

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